Grundlagen der Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung

Durch Anwendung des Absorptions- oder Adsorptionsprozess kann man durch Wärme Kälte erzeugen. Im Winter wird die Wärme zur Beheizung des Gebäudes eingesetzt im Sommer wird aus der Wärme Kälte produziert. Dadurch wird die Laufzeit des BHKW's im Sommer erhöht und somit mehr Strom produziert. Gleichzeitig wird Strom, der für die Kompressor-Kältemaschine notwendig wäre, eingespart.

BHKW für Kältetechnik

 

Durch die Stromerzeugung und Stromeinsparung wird je nach Anlage und Bedarf bis zu 30 % der Primärenergie eingespart. Wie die folgende Grafik zeigt.

Vergleich Primärerneigie für Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung

Bei dieser Grafik wird eine Kompressor-Kälte Maschine (KKM) mit einer Arbeitszahl 4 verwendet. Dies ist mit den heutigen Kältemittel für eine KKM nicht mehr erreichbar. Neben dem Verbot der alten Kältemittel ist seit einigen Jahren auch die Anforderung für Nichtwohngebäude mit DIN V 18599 und dem Erneuerbaren-Energien-Wärme Gesetz zu beachten.

Ein BHKW das mit seiner Wärmeerzeugung eine Absorbstionskältemaschine antreibt spart bis zu 30 % Primärenergie. Kombiniert man das ganze mit freier Kühlung kann man selbst bei reinen Kühlbedarf die Wärme des BHKWs im Winter zu heizen nutzen.

Anforderungen an Nichtwohngebäude

Die Anforderungen an neue Nichtwohngebäude werden wie bei Wohngebäuden über den Jahres-Primärenergiebedarf definiert.

Die Bilanz umfasst jedoch zusätzlich zum Energiebedarf für Heizung, Warmwasserbereitung und Lüftung auch die Anteile für Kühlung und eingebaute Beleuchtung.

Das neue umfangreiche Berechnungsverfahren ist in der neuen DIN V 18599 definiert.

Als Nebenanforderungen werden die energetische Qualität der Gebäudehülle und die Begrenzung des Sonneneintragskennwertes vorgeschrieben.

 

 

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