Die EEG – Umlage jetzt auch bei Eigenverbrauch fällig

Bestandsschutz und Höhe der Belastung
Betroffen von der EEG-Umlage auf den Eigenstromverbrauch sind Blockheizkraftwerke, die ab dem 1. August in Betrieb genommen werden. Für Altanlagen greift ein Bestandsschutz, der entsprechend § 61 Abs. 3 EEG2014 auch im Falle einer Modernisierung der Anlage bestehen bleibt, sofern der Betreiber der Anlage nicht wechselt und im Falle einer Modernisierung keine Leistungssteigerung von mehr als 30 Prozent vorgenommen wird. Allerdings hat die Regierung bereits angekündigt, diesen Bestandsschutz im Jahr 2017 zur Disposition stellen zu wollen. Die Umlagepflicht für Neuanlagen beträgt ab dem 1. August zunächst 30 Prozent der aktuellen EEG-Umlage in Höhe von 6,24 Cent je Kilowattstunde. Im Kalenderjahr 2016 steigt die Belastung auf 35 Prozent und ab 2017 schließlich auf 40 Prozent der dann geltenden EEG-Umlage. Für alle Neuanlagen, die weder hocheffiziente KWK-Anlagen noch erneuerbar sind und nicht von besonders begünstigten Großverbrauchern betrieben werden, ist die volle EEG-Umlage zu entrichten.

 

In unseren Programmen können Sie die mögliche Neubelastung direckt berechnen. Im folgenden folgt eine kurze Erklärung.

 

Klicken Sie auf den Reiter "Erlöse aus der Stromproduktion". Um den neuen Regelungen des EEG Rechnung zu tragen geben Sie bei Strombezug ihren Strompreis abzüglich der Mehrwertsteuer sowie 40 % der für Sie geltenden EEG-Umlage ( 2,5 ct/kWh ). Für den Stromrestbezug gilt natürlich das gleiche.

 

Mit einem Klick auf Erlösberechnung ist die EEG-Umlage auf den Selbstverbrauch jetzt berücksichtigt.

Wird mit einer Strompreisregelung gerechnet, müssen alle Arbeitspreise entsprechend reduziert werden.

 

Für weitere Fragen melden Sie sich bei uns.

 

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